
Der EU AI Act ist seit August 2026 in der aktiven Durchsetzungsphase. Unternehmen müssen nun Transparenz- und Aufsichtspflichten erfüllen. Hier ist der Praxis-Check für Teams.
Seit August 2026 gelten in der EU neue Regeln für KI. Firmen müssen nun genau dokumentieren, wie ihre Programme arbeiten und sicherstellen, dass Menschen bei wichtigen Entscheidungen eingreifen können.
Seit dem 2. August 2026 ist die aktive Durchsetzungsphase des EU AI Act in vollem Gange. Das EU AI Office hat damit begonnen, die Einhaltung der Transparenz- und Dokumentationspflichten zu überwachen. Für Teams bedeutet dies, dass theoretische Compliance-Konzepte nun in den operativen Alltag überführt werden müssen. Hier sind vier konkrete Schritte, um die Anforderungen zu erfüllen:
Grenzen der Umsetzung: Während diese Schritte für Standardanwendungen greifen, bleibt die zivilrechtliche Haftungsfrage bei fehlerhaften Basismodellen weiterhin ungeklärt. Ein eigenständiges Gesetz zur Haftung wird derzeit noch verhandelt, da der aktuelle AI Act hier Lücken lässt. Zudem sind die Fristen für bestimmte Hochrisiko-Systeme durch das Omnibus-VII-Paket teilweise bis Ende 2027 verlängert worden, was die Priorisierung innerhalb der IT-Abteilungen erschwert.
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