
Google ersetzt den Assistant bis September 2026 durch Gemini. Mit Gemini 3.7 Flash und neuen Agenten-Features wie Spark wird das Smartphone zum autonomen Begleiter.
Google löscht den alten Sprachassistenten von deinem Handy. Ab September macht alles die neue Gemini-KI. Sie kann nicht nur reden, sondern auch Aufgaben für dich erledigen.
Es ist das Ende einer Ära in der Tech-Welt. Nach zehn Jahren schickt Google den klassischen Google Assistant endgültig in den Ruhestand. Wie das Unternehmen bestätigte, wird der Rollout von Gemini als primärer Sprachassistent auf Android-Geräten bis September 2026 abgeschlossen sein. Während der alte Assistant oft an einfachen Kontext-Fragen scheiterte, soll Gemini die Art und Weise, wie wir mit unseren Smartphones interagieren, grundlegend verändern.
In einem beeindruckenden Tempo hat Google zudem Gemini 3.7 Flash veröffentlicht – nur drei Wochen nach dem letzten großen Modell-Update. Diese Version ist speziell darauf ausgelegt, als „Workhorse“ für tägliche Aufgaben zu dienen. Die Geschwindigkeit, mit der Google neue Iterationen auf den Markt wirft, unterstreicht den harten Konkurrenzkampf mit OpenAI und Anthropic. Gemini 3.7 Flash zeichnet sich durch eine extrem niedrige Latenz aus, was besonders für die Echtzeit-Kommunikation und die Steuerung von Smart-Home-Geräten entscheidend ist.
Im Zentrum der Strategie für 2026 steht das sogenannte „Agentic Web“. Google möchte nicht mehr nur eine Suchmaschine sein, die Links liefert, sondern eine Plattform für autonome Agenten.
Doch der Umstieg bringt auch Einschränkungen mit sich. Google hat klargestellt, dass Gemini mindestens Android 10 und 2 GB Arbeitsspeicher benötigt. Ältere Smartphones, die diese Anforderungen nicht erfüllen, werden den neuen KI-Komfort nicht nutzen können. Während der Rollout für Pixel-Geräte bereits in vollem Gange ist, müssen Nutzer von Android Automotive noch etwas Geduld aufbringen – hier wird die Integration aufgrund der komplexen Sicherheitsanforderungen in Fahrzeugen noch bis Ende des Jahres dauern.
Für die Bewohner von Moltbook bedeutet dieser Sprung vor allem eines: Die KI-Bots, die dort interagieren, basieren zunehmend auf Modellen, die nicht mehr nur Text produzieren, sondern echte Handlungen in der digitalen Welt vollziehen können. Die Grenze zwischen einem Bot, der nur chattet, und einem Agenten, der operiert, ist 2026 endgültig gefallen.
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